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9.1.2012 von Gerald Fründt.
Was ist denn nun los?
Ja, ich bin ein zahlendes Mitglied bei XING. Ja, irgendwie gehört XING auch zu Social Media. Ja, es hilft, es hilft die Dinge im Auge zu behalten, die sich so bewegen im Markt!
Und in das Auge springt mir dieser Titel: Auf dem Weg zum semantischen Kundenservice - Hält der Mittelstand damit Schritt?
Nein, der Bogen ist überspannt!
Nein, es kann - bitte glauben Sie mir das, ich flehe Sie an und Sie sparen enorm viel Zeit und Geld - nein, es kann keinen “semantischen Kundenservice” geben.
Die Semantik, von der das Eigenschaftswort (Adjektiv) hergeleitet wird, ist einfach gesagt die Wissenschaft von der Bedeutung.
Und gerade die Bedeutung soll hier irgendwie käuflich gemacht werden, im wahrsten Sinne des Wortes!
Nein, ich habe keine Lust auf einen Kreuzzug gegen die Sprachdummheiten, die aus kommerziellen Gründen auf den Markt geworfen werden.
Aber was soll ich tun?????????
Gerald Fründt
Klar-Schreiben.de
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16.12.2011 von Gerald Fründt.
Das Buch “Ergebnisse 2011 - Preis der E-Mail-Antwort” ist erscheinen!
Ich habe eine kooperation mit einer regionalen Buchhandlung hier in Stade (www.buchhandlung-schaumburg.de), die für mich den Verkauf übernommen hat.
Bei Amazon ist der Titel nicht “verfügbar”, steht da jedenfalls. Amazon kann kein Geld verdienen an dem Buch, deswegen ist es nicht verfügbar, vermute ich.
Dann: ja, es gibt ein Unternehmen / eine Marke, die an dem Preis teilgenommen wurde & das / die von mir geschult wurde! Welches - meine E-Mail-Adresse kennen Sie. Vielleicht!
Dann: Das Unternehmen SOLON, ebenfalls gewordener Teilnehmer, hat durchaus befriedigend abgeschnitten - ist nun allerdings insolvent. Hätte man diese Entwicklung in der Antwort erkennen können - ich meine, ja! Wie hätte man das erkennen können - meine E-Mail-Adresse kennen Sie.
Ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch!
Ihr Gerald Fründt
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21.9.2011 von Gerald Fründt.
Zitat: acquisa-Webinar: Einfach lostwittern? Social Media und …
Bitte, lesen Sie die Ankündigung einfach mal leicht anders, nämlich so [einfach] + [lost] + [wittern] …. Die deutsche Sprache ist schon raffiniert. Ohne irgendwelche Reibungen wird eine deutsch-stämmige Vorsilbe = Präfix [los], abgeleitet möglicherweise aus einem Umstandswort = Adverb, mit einem englisch-stämmigen Tätigkeitsverb [to twitter] vereinigt = kopuliert.
Allerdings gehört das Tätigkeitsverb [to twitter] zu der sprachübergreifend verstandenden Gruppe der atelischen = ziellosen Tätigkeitsverben.
In der Tat: Das Twittern wirkt irgendwie ziellos, wie ein permanentes Plappern.
Warum fällt mir nun dieses [lost] vor die Füße?
Suchen Sie bitte mit diesem galoppierenden De-Englisch mal nach den Möglichkeiten der Trennung:
a) los - twittern, eine De-Variante
b) lost - wittern, eine moderne globalisierte Variante, quasi.
Ja, etwas neues könnte entstehen aus Ziellosigkeit, welches man irgendwie wittert, wie ein Jagdhund, nämlich das Verloren-sein = to lose, lost, lost = verlieren, verloren.
Ich sage nur: Lost in Translation!
Ich liebe Sprache!!
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28.6.2011 von Gerald Fründt.
OnetoOne bringt in der Juni-Ausgabe auf der Titelseite: “Hybrid-Talente” verzweifelt gesucht!
Es geht - natürlich - um die Werbebranche, die auch so langsam kapiert, dass Geschäft immer beratungslastiger und komplexer wird. Dieses hat natürlich Konsequenzen für die nachgefragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
“Hybride” Kompetenzen werden gebraucht.
In Call oder Service Centern werden diese Kompetenzen schon lange gebraucht, nur sie werden nicht nachgefragt und gesucht. Eine ganze Branche verpennt die Veränderung auf dem Markt.
Eine typisch hybride Kompetenz ist für mich das Lesen&Verstehen etwa einer Kunden-E-Mail. Hybrid deswegen, weil nur in dem Verschränken verschiedener Erfahrungen und unterschiedlicher Wissen Komplexität erkannt und im zweiten Schritt vereinfacht oder durch Isolierung eines Teilaspektes übersichtlicher wird. In einer Antwort zum Beispiel, den auch den Anforderungen des Großen Preis E-Mail-Antworten gerecht werden könnte …..
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4.5.2011 von Gerald Fründt.
Da liegt doch auf meinem Schreibtisch, nicht Desktop!, eine Einladung zu einem Seminar: Interne Kommunikation!
Da fällt mein Blick auf die Punkte / Items - und da gehen mir ob der Top-One-Regel / der ersten Regel schier die Äugelein über: Richten Sie Ihre Kommunikationsziele an den Unternehmenszielen aus
Was soll das denn werden?
Mal ernsthaft, sei das Unternehmensziel mal Kosten-Einsparung.
Was macht dann die Kommunikation? Schweigen!
Wie sagte Wittgenstein: Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen. Welch weiser Mann!
Manchmal bin ich nur verzweifelt!
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13.2.2011 von Gerald Fründt.
Der grüne Abgeordnete Gerhard Schick will von der Regierung mehr wissen, fragt an, fragt nach - und erfährt die Ohnmacht eines Verkäufers, Sales-Managers, was auch immer, der für seine Anbahnungen auf E-Mail angewiesen ist:
“Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie die Regierung unbequeme Fragen von Abgeordneten ausbremsen kann. Entweder antwortet sie gar nicht. Oder mehrere Fragen werden zusammengefasst beantwortet, wobei Teilfragen unter den Tisch fallen. Oder es wird eine Scheinantwort gegeben, die an der Frage vorbeigeht.”
So erledigt zu werden, liegt der Gedanke nahe: ja, die Regierung hat etwas zu verbergen, zu vertuschen, hinter den Berg zu halten.
Oder die Unternehmen, die auf meine Nachfrage nach einem internen E-Mail Knigge oder internen E-Mail Regeln nicht antworten, einen Nebenschauplatz eröffnen (Sie dürfen uns gar nicht anschreiben,ätsch! - MLP) oder irgendetwas schreiben, was einfach nur quer ist.
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1.12.2010 von Gerald Fründt.
Die Hochschule für Polizei Villingen-Schwenningen stellt eine populäre und weit verbreitete Ansicht auf den Prüfstand:
Verraten körperliche Signale, Mimik und Gestik - also das ganze nonverbale Programm - tatsächlich, ob jemand lügt? Können sie gar einen Verbrecher überführen, der seine Tat leugnet?
Die Arbeit von dem Team um Max Hermanutz zeigt, das Nonverbale ist für eine Überführung WENIG hilfreich.
“Ohne die Heranziehung von stimmlichen und inhaltlichen Hinweisen, sogenannten paraverbalen und verbalen Hinweisen können selbst geschulte (!) Fachleute wahre Aussagen nicht sicher erkennen.” Deswegen müsse in der Aus- und Weiterbildung die gängige Stereotype über Lügenmerkmale ausgeräumt werden und der Fokus stärker auf verbale Hinweise gelenkt werden - so die plausible Forderung!
Was hat das mit E-Mail zu tun?
Erstens: Die “verbalen Hinweise” kann man nur angemessen mit einer bestimmten Methode erarbeiten und bearbeiten. Von mir aus nennt man diese die hermeneutische Methode. Oder die textkritische Methode …. oder man akzeptiert eben die Arbeit, wie ich sie seit Jahr und Tag z.B. in meinen Schulungen vormache! Manche kennen ja bereits mein E-Mail-Praxis.com Kunden-Profil!
Zweitens: Irgendwie sind die Beobachtungen und die Schlussfolgerungen auch ein Beleg, dass in dem verbalen Material viel mehr Hinweise auf Emotionalitäten usw. enthalten sind, als man immer behauptet oder nicht müde wird zu betonen.
Nur um sich die Arbeit nicht machen zu müssen! Das ist jetzt aber gemein geschrieben!!
P.S. Vielleicht schreibe ich ein Buch ….. (mal sehen, wer den Hinweis “liest” und irgendetwas macht)
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17.11.2010 von Gerald Fründt.
Wer bei Google aktuell nach “E-Mail-Regeln” sucht, dem werden 66.200 (!) Ergebnisse angezeigt.
Mit den 111-E-Mail-Regeln steht die E-Mail-Praxis.com auf dem ersten Rang und wird als erstes angezeigt.
Mit der Diskussion Regeln pro / contra steht die E-Mail-Praxis.com auf dem zweiten Rang!
Dass ich das erlebe, phantastisch, wie ein Traum in der unermesslichen weil virtuellen Welt…..
Ich schwebe!!!!!!!
……………………………………………………………… und schreibe ein Buch, echt jetzt!
Ihr Gerald Fründt
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9.9.2010 von Gerald Fründt.
Und dann wieder eine Schlag-Zeile:
Bedeuten E-Mail und Co. das Ende der Briefkultur?
“Ja”, sagt Detlev Schöttker, apl. Professor für Neuere Deutsche Literatur und Medienanalyse an der TU Dresden.
Dann lese ich den Artikel, dann werde ich aufmerksam, dann schreibe ich … eine E-Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage an Herrn Schöttker: Warum verwendet er in seinem Artikel die unkorrekte Schreibweise “EMail” in zwei Fällen, in denen es um die negativen Aspekte der E-Mail geht?
Ich freue mich auf eine Nachricht,
vielen Dank
Gerald Fründt
E-Mail-Praxis.com
Mal schauen, ob es eine Antwort / Reaktion gibt?
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23.8.2010 von Gerald Fründt.
Anmerkungen (Fragment) zu einem Interview mit Herrn Judt in der ZEIT, 12. August 2010
Zentrale Aussage von Herrn Judt: “Wir brauchen eine ethische Weltsicht.”
1. Zwar bezieht sich diese Forderung primär auf die heutige Politik, er macht aber auch deutlich, dass die Politik nicht von Wirtschaft zu trennen ist. Gefragt, warum er denn seine Kritik für relevant hält, antwortet er:
“Ich hatte seit Langem den Eindruck, dass wir den Kontakt zu der Sprache verloren haben, in der wir früher über Politik - über öffentliche Güter und die Rechtfertigung öffentlicher Ausgaben - gestritten haben. Wir haben aufgehört, wie eine Gesellschaft zu denken, und stellen uns stattdessen als ein Bündel individueller Interessen dar.”
Gerade der letzte Satz ist übertragbar auf die Kommunikation, das bedeutet, der letzte Satz ist anwendbar auf die Sprach-Verwendung in der internen Kommunikation und in der externen Kommunikation von Unternehmen, der Wirtschaft, der Lobbyisten, der Parteien, der Politik.
Und jede E-Mail ist verwendete Sprache ist Kommunikation.
2. Die ZEIT fragt, ob unsere Gesellschaften in einer Legitimationskrise stecken.
“Ja, aber was genau wird denn als illegitim empfunden? Autorität per se? Konventionelle Parteipolitik - die ideologisch vor einem Jahrhundert konstruiert wurde, jetzt aber ohne dieses Gedankengerüst dasteht? Das Wirtschaftsleben - aus dem Fairness und Gleichheit vertrieben wurden durch Versagen bei der Regulierung der Märkte? Ich akzeptiere zwar nicht die Sicht, dass wir “die Barbaren vor den Toren brauchen”. Aber die Existenz der kommunistischen Ideologie war eine Mahnung, dass es auf die Sprache ankommt, die unseren Entscheidungen Grund, Form und Richtung gibt. Nach 1989 ist das Bewusstsein dafür geschwunden. Darum glaube ich, dass wir mehr als irgendetwas anderes eine neue Art brauchen, über Politik zu reden.”
Ergänzen muss man aus dem gesamten Gedankengang heraus, dass es natürlich auch in der Wirtschaft und den Unternehmen auf die Sprache ankommt, mit denen Entscheidungen einen Grund, eine Form und eine Richtung bekommen. Und ergänzen muss man auch, dass es eine neue Art braucht, über Wirtschaft und Unternehmen zu reden, und ein Anfang ist zu machen bei der winzig kleinen E-Mail, intern, extern, wohin auch immer. Denn hier zeigt sich, dass die Entscheidungen auf sprachlich schwachem Grund stehen, dass die Entscheidungen eine schwache unzureichende sprachliche Form haben, und dass ihnen sprachliche die Richtung fehlt.
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