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Februar 2010
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Archive für Februar 2010

Die Bahn - aus gegebener Verständlichkeit

Irgendwer scheint da den Hebel umgelegt zu haben: “eine maximale Verständlichkeit gegenüber unseren Kunden zu erreichen” - das will man, das wird zitiert und ein echte Herausforderung für die E-Mail-Praxis.com

“gegenüber” - wird in der Grammatik als eine modale Präposition geführt, sie bezeichnet die Art und Weise von etwas genanntem.

Beispiele:
Gegenüber den Vorjahren hat sich der Verkehr gebessert.
Ihren Eltern gegenüber hat sie ihre Situation anders geschildert.

“Verständlichkeit” - eine Substantivierung ( + keit) aus dem Adjektiv “verständlich” mit diesen beiden Bedeutungen:
= etwas ist so beschaffen, dass es leicht zu begreifen ist, in Sinn und Bedeutung leicht zu erfassen ist.
= etwas ist so beschaffen, dass man Verständnis dafür hat, dass man die Gründe und Ursachen einsieht.

Ich vermute, gemeint ist die zweite Variante - und nun fangen die Herausforderungen an!

1. Ein Verständnis bekommt man, oder man bekommt es nicht. Gründe oder Ursachen sieht man ein, oder man sieht sie nicht ein. Ein Maximum (”maximal”) ist bei einem Entweder-Oder nicht passend, aber es passt zu der bedeutungsentleerten Management-Sprache. Man kann sich das Meeting so richtig vorstellen, “eine maximale Verständlichkeit brauchen wir” - und niemand merkt, dass die Verständlichkeit schon wieder einen mitbekommen hat.

2. Durch die Substantivierung wird “Verständlichkeit” bereits als Eigenschaft bzw. Zustandsbezeichnung festgelegt. Die Bahn besitzt also bereits den Zustand der “Verständlichkeit”, nur maximal ist er noch nicht. Manager denken gern in Zuständen und Prozessen, die man nur zu “kommunizieren” hat.
Allerdings zeigt die Alltagserfahrung einen befremdenden Zustand:
Wegen Verzögerungen im Betriebsablauf verspätet sich der ICE 007 um 30 Minuten, wir bitten um Ihr Verständnis.

Das tut mir leid, ich verstehe die “Betriebsabläufe” nicht, ich verstehe ja schon die Wort-Komposition “Betrieb” + “Abläufe” nicht. Wenn ich das nicht verstehe, kein Verständnis, das tut mir leid.

3. “Gegenüber” - man kann über die Verwendung dieser Präposition so lange nachdenken, bis das Unbehagen verblasst. Aber das wollen ja genau die, die sich solche Verwendungen ausdenken und für die das “Sinn macht”.
Unsinn!
Nochmal zurück zu der “Verständlichkeit”. Zu dieser Wort-Familie gehört nämlich das Verb “verstehen”, und in einem sinnvollen Satz genutzt: “ich verstehe ja die Bahn-Manager!”. Das ist aktiv, Aktiv! Wechsele ich jetzt in das Passiv, die Erleidens-Form, heißt der Satz: “Die Bahn-Manager werden ja …. von mir …. verstanden.” Da ist jetzt eine Präposition mit einem Dativ im Rennen. Aber ich gehe noch einen Schritt weiter und bringe diesen Satz:
“Die Bahn-Manager werden ja …. für mich …. verständlich.”
Alles klar?!
Bei dem Satz “die Bahn-Manager werden gegenüber mir verständlich” steckt doch zu sehr die eigentlich unverbesserliche Position der Bahn-Manager-Sprache - was man “erreichen” möchte, ist die sanfte Gewöhnung der Kunden an das, was bereits ist.
Vielleicht hier und da ein paar Anpassungen im Ablauf, aber im “Betriebs-Kern” unveränderbar: “eine maximale Verständlichkeit gegenüber unseren Kunden zu erreichen”.

Sprache ist immer ehrlich …..

B. Pascal & E-Mail

Bei der Arbeit an dieser Siemens-E-Mail gehen mir hunderte Gedanken durch den Kopf.

Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich eine kürzere E-Mail geschrieben, frei nach B. Pascal oder jemand anderen ….

An dem Wortreichtum einer E-Mail erkenne, wieviel Zeit sich Dein Gegenüber genommen hat. Er zeigt Dir, keinen gehabt zu haben, und macht deswegen viele Worte. Und schreibt ungenaue Worte. Und sehr viel ungenaue Worte.

Die Analyse der Siemens E-Mail zeigt eines nebenbei: Über den empfundenen Zwang zum Schreiben ( + Reden) geht die Zeit verloren, nach genauen, passenden Worten zu suchen. Und, was noch nachteiliger für all die Unternehmen und Wirtschaft ist, dieser Zwang schafft Simplizität in allen Angelegenheiten und Sachen.

Schreiben jedoch muss Strukturen schaffen, muss verzweigende und zusammenlaufende Prozesse schreiben, muss Verhältnisse schreiben.

Und man rede sich nicht heraus! In der Sentenz von Pascal steht nicht “kurze E-Mail”!

Es wird nur geschrieben / geredet - aber das Schreiben / Gerede hat keinen Nutzen mehr. Eine Irritation hier, ein Wortschwall dort, schon geht es weiter wie bisher.
Aber auch das ist nur Geworden!

E-Mail = Social Media?

E-Mail, Twitter, Blog & all die anderen …

Das ist ja alles wunderbar mit “Social Media”. Aber “Social Media” ist Schrift, ist Schreiben, ist Lesen, ist hoffentlich Verstehen.
Was da auf uns zukommt, wenn man bereits von den akademischen, wissenschaftlichen Legasthenikern spricht pardon schreibt
Auf uns kommt da was zu!
Was?

König Belzasar ist ein exzellentes Beispiel für “Social Media”!

Interne E-Mail-Analyse Siemens (4)

…. Sonnenallee war gut gestern, heute werde ich dann auch wieder dort sein, aber zwischenzeitlich die Fortsetzung ….
und ich muss die nächsten Schritte für den Satz VIII. machen!

[VIII.] im anschluss habe ich unter 4 augen herrn c. (….) ihre aussagen in der letzten pa-sitzung zu compliancethemen und meine ergaenzenden ausfuehrungen informiert.

24. Hätte, wäre, würde, darf es in der Wirtschaft (Siemens)-E-Mail nicht geben ……

Hätte man den Satz mit [ich] angefangen, hätte man auf diese Geschichte „unter 4 augen“ verzichten können. Das kann möglicherweise aber nicht die Absicht sein, warum nicht?
Zunächst bemerkenswert ist die Schreibweise [4] – eine Zahl, die nicht ausgeschrieben wird, wie es die Rechtschreibung, auch die neue vorsieht. Herr Neubürger riskiert hier unterschiedliche Möglichkeiten:

(a) In E-Mail schreibt man stets hastig, gehetzt und weil das viel mit SMS zu tun hat, deswegen [4] und nicht „vier“. Aber wenn man in Eile ist – warum verzichtet man nicht auf die ganze Formulierung, wie eben gezeigt?

(b) Der wirtschaftliche Kontext muss erwähnt werden, also echte Zahlen, Nüchternheit, Klarheit. Möglich, dass „unter vier Augen“ eine zu große persönliche Nähe darstellt. Und vielleicht möchte man genau diesen Eindruck nicht erwecken, es menschelt zu sehr.

( c) Mit der Nüchternheit wird aber noch eine weitere Sache hervorgehoben – bei diesem Gespräch gab es keine Zeugen! Und das hat Konsequenzen für die gesamte E-Mail: Nur ich, der Autor entscheide über das, was wie zu schreiben ist, was hinzu zufügen ist, was wegzulassen ist. Man muss sich notwendigerweise auf mich verlassen, ich kenne die Wahrheit! Zahlen sind unbestechlich.
Aber das ist doch alles gar nicht relevant, könnte man jetzt sagen. Eben! Trotzdem wird es geschrieben.

25. Satzstruktur irgendwie kompliziert

Angedeutet habe ich es schon, irgendwie kompliziert dieser ganze Satz. Wer das Subjekt ist, einfach [ich = der Schreiber, der E-Mail-Absender).
Wer das Objekt ist, ebenfalls einfach, nämlich der Herr Cromme. Aber der steht da nicht in dem Satz, sondern [herrn c.]. Wieder die Kleinschreibung wie in dem vorhergehenden Satz, nun wird aber der Name abgekürzt. Die Logik könnte sein, dass der Name im vorausgehenden Satz ja genannt ist, die Leser folglich wissen, wer gemeint ist und man deswegen die Zeit sparen kann. Allerdings wird der Name im übernächsten Satz wieder ausgeschrieben, also kann es das Argument der Ökonomie nicht sein. Schade.
Eine Erklärung für das abgekürzte c., also in der nicht vollen Sichtbarkeit des Namens, könnte dieses [unter 4 augen] sein, und der dort erkennbare Versuch der Nüchternheit. Oder das Fehlen der Zeugen, weil man ja irgendwie das juristische Sprachfeld im Hinterkopf hat. Und wenn man in der Öffentlichkeit über juristische Sprachfelder schlendert, und eine Person taucht auf, dann taucht diese nur noch mit ihrem Initial auf.

26. Prädikate spielen mit Fäden ….

Das Prädikat des Satzes [habe informiert] ist im Tempus identisch mit dem vorangehenden, aber in der Bedeutung wird eine Alternative eingeführt. Obgleich sich das „briefing“ fortsetzt, wird es nun mit dem Etikett „informieren“ versehen. Erklärbar ist dieses nur über den immer offensichtlicher werdenden Wechsel von dem Manager-Sprachfeld in das Juristen-Sprachfeld. Warum wechselt Herr Neubürger?

Von dem Prädikat abhängig sind zwei durch ein [und] abgetrennte Satzglied-Komplexe.
Satzglied-Komplex 1: [ihre aussagen in der letzten pa-sitzung zu compliancethemen]
Satzglied-Komplex 2: [meine ergaenzenden ausfuehrungen].
Das [und] zeigt es an: hier baut sich etwas zusammen auf und wird irgendwie groß.

Zunächst Satzglied-Komplex 1: die auffallende Stellungsvariation setzt sich fort. Wieder wird nicht die eindeutige Stellung der Satzglieder gewählt, sondern sie werden vertauscht. Wäre es um Eindeutigkeit und Transparenz gegangen, hätte man den Komplex so aufbauen müssen:
[über ihre aussagen zu compliancethemen in der letzten pa-sitzung]

Dem Schreiber scheint die [pa-sitzung] noch ziemlich präsent zu sein, er hört quasi noch die Aussagen, er ist ganz in der erlebten Situation [ = pa-sitzung] und verliert in diesem Schwung aus den Augen, worauf sich die Aussagen bezogen. Also, der Inhalt ist – wie die Stellung zeigt – drittrangig, erstrangig ist das Reden, dann die Sitzung.
[sitzung] ist eher juristisches bzw. Verwaltungs-Sprachfeld, als Manager-Sprachfeld. Dort hätte man von PA-Meeting gesprochen.

…. alles klar, was hier geschehen lassen wird? Ich muss wieder, aber weiter geht es demnächst genau an dieser Stelle!

P.S. Von dem angesprochenen Unternehmen habe ich noch keine E-Mail bekommen!

Siemens-Analyse E-Mail (3)

[VIII.] im anschluss habe ich unter 4 augen herrn c. (….) ihre aussagen in der letzten pa-sitzung zu compliancethemen und meine ergaenzenden ausfuehrungen informiert.

23. Achten Sie auf (vereiste) Übergänge ….

Als Satzüberleitung und -einleitung wird eine Präposition [im] gewählt, die einen Zeitpunkt festlegt. Eine bestimmte Aktivität findet nach einer anderen statt, aber welches ist die andere?
Mögliche Zeitpunkte in dem vorausgehenden Satz:

(a) [heute] – Die Bedeutung würde so aufgebaut: [im anschluss] heute – das wäre allerdings morgen und das wäre hier Unsinn!

(b) [ge-briefed] – Das vorangehende Prädikat hat ein Perfekt eingeführt, eine Vollendung! Diese Bedeutung würde so aufgebaut: [im anschluss] nach dem Erledigten (siehe oben die Bedeutungen von „brief“) ging es trotzdem weiter, und zwar nun mit [herrn c.] und [unter 4 augen].

Sinnvoll ist die gewählte Satzeinleitung dann, wenn es einem um diese Aktivitäten (prozess-orientierter Ansatz) geht.
Allerdings scheint mir die relevante Information zu sein, dass an dem Gespräch nun nur noch zwei Personen beteiligt sind, was impliziert, dass das vorangehende noch nicht zum Abschluss gebracht war und deswegen fortgeführt werden musste.

Sinnvoller und gleichzeitig der deutlichere Informationsaufbau wäre gewesen, Herr Neubürger hätte den Satz mit [ich] angefangen und dem Leser wäre nun der wichtige Wechsel deutlicher gewesen – in der Original-Version muss man das [ich] schon besonders betonen, damit es auffällt.
Aber vielleicht ist das genau der Grund!

… demnächst mehr … muss jetzt zur CallCenterWorld in die Sonnenallee ….

E-Mail Emissionen - keine Antwort!

Zitat: E-Mail & Emissionshandel

Dass nur sieben Nutzer auf die E-Mail geantwortet haben, führt Jürgen Hacker, Vorsitzender des Bundesverbands Emissionshandel und Klimaschutz (BVEK), darauf zurück, dass viele Firmen „höchstens ein oder zwei Mal im Jahr in ihre Konten schauen“. E-Mails der Emissionshandelsstelle würden von Firmen, die im Gegensatz zu den Stromkonzernen, nicht täglich mit Zertifikaten handelten, oft wochenlang ignoriert, „bis dann eine Mahnung kommt“.

Quelle Tagesspiegel

Analyse E-Mail - Siemens 2. Teil

[…. Fortsetzung …..]

[VI.] lieber herr schaefer,

11. Natürlich ist dem Schreiber die Art und Weise des eben Geschriebenen auch irgendwo im Hinterkopf, deswegen jetzt die zuckersüße Anrede mit „lieber“

12. „herr“ wird zwar kleingeschrieben, aber wengistens ausgeschrieben; ausgeschrieben wird auch der Name.

13. Es folgt ein Komma – bei dieser zuckersüßen Anrede hätte ein Ausrufungszeichen die Süße noch hervorgehoben, aber so weit wollte der Schreiber nicht gehen.

[VII.] … wir, d.h. cf + kpmg haben heute herrn cromme high level ueber die aufgaben + themengebiete des pa ge-briefed.

14. Echt oder unecht, die E-Mail wird fortgesetzt mit einem überraschenden „wir“ = eine Erzählung kündet sich an.

15. Problematisch: das geschriebene „wir“ wird aufgelöst in ein kleingeschriebenes Kürzel „cf“ - ich vermute mal „corporate finance“, dann folgt das mathematische „+“, dann folgt das kleingeschriebene Kürzel „kpmg“, was vermutlich großgeschrieben werden müsste, weil damit das Unternehmen KPMG gemeint ist.
Da „cf“ als erstes genannt wird, zählt sich der E-Mail-Schreiber vermutlich in diese Gruppe.

16. Kein Komma folgt dem mit „d.h.“ eingeleitet Einschub (Parenthese), so dass man schnell lesen kann „cf + kpmg“ haben etwas gemacht – und die individuelle Person ist raus und war vielleicht nur Beobachter oder hat das zufällig mitbekommen.

17. Als nächstes wird das Objekt des Satzes eingeführt, der „herr cromme“ - nun allerdings wird das „herr“ nicht gekürzt, womit die Abkürzung in dem Betreff nicht mehr zufällig ist.
Wir haben Herrn Cromme über etwas unterrichtet – das ist der Satz. Allerdings wird ein anderes Prädikat gewählt, nämlich das modische und eingedeutschte „brief-en“.

18. Nachgeschaut: „brief“

(a) englisches Adjektiv mit der Bedeutung „kurz“ (the news in brief = Kurznachrichten)
(b) englisches Substantiv mit der Bedeutung „Auftrag“
(c) englisches Verb aus dem juristischen Bereich mit der Bedeutung „instruieren“ - aber eben nicht „informieren, unterrichten“, was wahrscheinlicher gemeint ist.

19. Informiert wurde Herr Cromme über zwei Dinge: welche Aufgaben der „pa“ (steht vermutlich für Prüfungsausschuss) hat, und welche Themengebiete der „pa“ hat.

20. !!!Verschwendung & Informations-Überlastung!!!

Herr Neubürger schreibt von „Themen-Gebiete“ - ausreichend wäre gewesen, nur „Themen“ zu nennen. Durch die Kombination mit „Gebiet“ entsteht eine Topographie der Themen, vergleichbar einer für militärische Zwecke genutzten Landkarte. Manchmal liegen Wirtschaft und Militär nicht sehr weit auseinander – und ein kleiner Vorgriff: Am Ende dieser E-Mail steht ein zackiger „gruss“, kleingeschrieben, und ohne Satzzeichen, da spart man also wieder, bei „Themengebieten“ nicht. Das hat einen Sinn!

21. !!!Unklarheit!!!

Herr Cromme war Anfang 2005 bereits Vorsitzender des Prüfungsausschusses, handelt es sich also um die Einführungs-Veranstaltung? Und wenn man diesen Umstand erwähnt hätte, hätte man dann nicht schon eine Abschwächung der späteren Vorwürfe gehabt – alles ist Strategie. Jedes Wort, auf jedes nicht geschriebene Wort.
Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen, sagt Wittgenstein.

22. ??? High Level ???

Adverb oder getarnte Präpositional-Phrase, das wird jetzt die Frage.
Herr Neubürger verwendet den Anglizismus „high level“. In meinem kleinen Sprachbuch finde ich diese Formulierung:
the talks were held at a very high level = die Gespräche fanden auf hoher Ebene statt.
Gleich anschließend diese Formulierung:
on a purely personal level = rein persönlich
Wenn man genau hinschaut, die relevanten Phrasen beginnen stets mit einer Präposition (at, on), alles andere wäre auch sprachlicher Unfug.
In dem vorliegenden Satz gibt es jedoch keine Präposition in Verbindung mit dem (high) level, und da es keine Präposition gibt, die einen „Ort“ (level) bezeichnet, bleibt als Erklärung nur das Adverb.
Die Kleinschreibung tut ein übriges, Adverben werden kleingeschrieben.
Mit einem Adverb wird häufig die Art und Weise einer Handlung ausgedrückt: die Art und Weise des Informierens, Pardon, des Briefens war high level.
Zu Deutsch: das Informieren war eines auf hohem Niveau, Herr Cromme wurde niveauvoll informiert.
ABER das passt nun gar nicht in diese Wirtschaftswelt der Scheine oder des Scheins, in dieses deutsche Unternehmen, in diese Situation, der ja ein solches Gewicht zugestanden wird.
Wer denkt sich nur solch eine Schreibweise aus, und vor allem, zu welchem Zweck?

Zwischen-Fazit: High Level sieht anders aus

….. hier geht es demnächst weiter, denn die Siemens-E-Mail aus dem manager magazin ist noch nicht am Ende *lach*

E-Mail Praxis Paradox

Je besser E-Mail (Kommunikation) funktioniert, desto weniger braucht man sie.

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